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Regulatorisches Reporting

Die Anforderungen im regulatorischen Umfeld der Banken sind – gerade in den letzten Jahren – in einer stetigen Ausweitung und Veränderung begriffen. Während man noch dabei ist, die Regelungen aus Basel III einzuphasen wird unter dem Stichwort Basel IV bereits an neuen Regeln gearbeitet, die zum Teil die gerade erst eingeführten Vorschriften wieder grundlegend revidieren. Dabei sind einige Änderungen originär durch die Aufsicht getrieben, die mit immer neuen Regeln auf der Suche nach dem Allheilmittel gegen Finanzkrisen ist. Wiederum andere Änderungen sind durch Veränderungen in angrenzenden Themenbereichen bedingt.

Auswirkungen der Bilanzierung auf das regulatorische Reporting

So zieht die Umstellung auf IFRS 9 natürlich auch eine Änderung der FINREP Templates nach sich (dass die Aufsicht es sich hier nicht nehmen ließ, auch die national GAAP Templates zumindest leicht anzupassen, steht auf einem anderen Blatt). Zum anderen ergeben sich durch die gewünschte stärkere Verzahnung von Finanzberichterstattung und regulatorischem Reporting bzw. Meldewesen (z. B. aber nicht ausschließlich durch FINREP oder die Offenlegung) regelmäßig Wechselwirkungen aus Änderungen der Bilanzierung. So ist unter anderem davon auszugehen, dass die von der European Banking Authority (EBA) veröffentlichten Templates zur Offenlegung nur ein einziges Mal in dieser Form – nämlich zum 31.12.2017 – anzuwenden sein werden . Danach ist eine Umstellung der Überleitungen von Bilanz auf RWA an die neuen IFRS 9 Positionen erforderlich. Durch die stärkere Verzahnung nimmt das Aufsichtsrecht außerdem zunehmend Einfluss auf die Bilanzierung. Die Vorgaben zur Expected Loss Ermittlung werden nun beispielsweise durch entsprechende Vorgaben vom Baseler Ausschuss bzw. der EBA ergänzt, deren Nicht-Anwendung zwar keine direkten Folgen für den Abschluss hat, aber im Rahmen des SREP (Supervisory Review and Evaluation Process) gegebenenfalls mit Kapitalaufschlägen geahndet wird. An anderen Stellen wiederrum hinkt Basel den bilanziellen Entwicklungen hinterher. Im Rahmen des Fundamental Reviews of the Trading Book sollen unter anderem bilanzielle und aufsichtsrechtliche Definition des Handelsbuchs angeglichen werden. Mit IFRS 9 fällt zwar nicht die Definition des Held for Trading weg – wohl aber die entsprechende Kategorisierung auf der Aktivseite. Eine entsprechende Antizipation der eigentlich schon bekannten Änderungen in den Baseler Entwürfen kann als sinnvoll erachtet werden.

Umsetzung der Anforderungen an das aufsichtsrechtliche Reporting

Im Rahmen der Umsetzung von neuen oder veränderten Anforderungen des aufsichtsrechtlichen Reporting, sind regelmäßig die folgenden Schritte zu beachten:

  • Fachliche Analyse und Interpretation der Vorgaben
  • Fachliche Entscheidung zur Integration in bzw. Wechselwirkungen zur Banksteuerung
  • Identifikation von Datenquellen und Schaffung von Datenquellen
  • Definition von bereichsübergreifenden Prozessen
  • Implementierung inklusive Tests

Unterstützung der FAS AG beim Aufsetzen des aufsichtsrechtlichen Reporting

Die FAS AG verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich des regulatorischen Reporting und Meldewesen und nutzt hier gezielt die Kenntnisse aus dem Bereich Finance, um Synergien zwischen beiden Bereichen zu heben und eine effiziente Aufgabenverteilung und Reduktion von Doppelarbeiten zu vermeiden. Im Schwerpunkt stehen die Meldungen nach FINREP, COREP und Eigenmittelberechnungen und -überleitungen sowie die Offenlegungspflichten gemäß Säule drei bzw. CRR Kapitel 8. Die FAS AG berät im Umfeld des regulatorischen Reporting sowohl bei der fachlichen Konzeption und Auslegung der entsprechenden nationalen und europäischen Vorgaben, als auch bei der Implementierung von Berichtsprozessen und der Konzeption eines fachlichen Regelwerks auf Basis der vorhandenen Datenstrukturen.

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 Andreas Huthmann Partner