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Hedge Accounting nach IFRS 9

Hedge Accounting wurde als Wahlrecht geschaffen, um Accounting Mismatches bei Finanzinstrumenten auszugleichen und somit auch im Zuge der Rechnungslegung ein den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechendes Bild der wirtschaftlichen Lage im Jahresabschluss darzustellen. Hierbei wird die ökonomische Absicherung eines Risikos durch ein Sicherungsgeschäft auch in der Rechnungslegung nachvollzogen und die Bilanzierung des Grundgeschäfts (beim Fair Value Hedge) angepasst. Die Ausübung dieses Wahlrechts geht jedoch mit einer Reihe von zusätzlichen Anforderungen hinsichtlich der Dokumentation und Bilanzierung einher, die jedes Unternehmen erfüllen muss.

Der Effektivitätstest – Herausforderungen des Hedge Accountings

Als Herausforderungen sind vor allem der Effektivitätstest und die Frage der Trennung und des Ausweises einzelner Ergebnisgrößen zu nennen. Aufgrund des vom IASB im IFRS 9 eingeräumten Sonderwahlrechts, die Regeln des IAS 39 bis zur Veröffentlichung eines neuen Macro Hedge Accounting Ansatzes beizubehalten, ergeben sich zum Teil neue Fragestellungen, wie der alte IAS 39 Ansatz mit den neuen Bilanzierungs- und Offenlegungspflichten des IFRS 9 in Einklang gebracht werden kann. Auch der Übergang auf einen IFRS 9 Hedge Accounting Ansatz ist aufgrund der Vielzahl von offenen Fragestellungen und ungeklärten Definitionen herausfordernd.

Die Hedge Strategie

Um nachhaltig die gewünschten Effekte zu erzielen, ist es in einem ersten Schritt unerlässlich die spezifischen Ziele des Hedge Accountings im Rahmen einer Hedge Strategie zu definieren. Im nächsten Schritt ist dann zu prüfen, wie diese Strategie inhaltlich umgesetzt werden kann und welche Tools zum Einsatz kommen sollen. Des Weiteren sollte in Abhängigkeit der Zieldefinition festgelegt werden, wie die Zielerreichung gemessen werden soll. Hierfür bietet sich regelmäßig eine in den Hedge Prozess integrierte Überleitung zwischen ökonomischem und bilanziellem Ergebnis an, in der die systematischen Unterschiede ermittelt werden und die die Grundlage für eine laufende Analyse und Optimierung bietet.

Die FAS AG als Partner bei Ihren Hedge Accounting Fragestellungen

Die FAS AG verfügt über langjährige Erfahrung in allen Fragestellungen des Hedge Accountings und unterstützt Ihre Kunden vom Aufsetzen einer Strategie, über die Auswahl von Softwaretools und die Implementierung von Micro- und Portfolio Hedge Accounting bis zur Erstellung der notwendigen Anhangangaben und ggf. auch der individuellen Berechnung von Hedge Effektivitäten und Ergebnissen. Neben der bei Banken üblichen Abbildung von Sicherungsbeziehungen als Fair Value Hedge, verfügt die FAS AG über Erfahrungen zur Abbildung von Sicherungsstrategien im Zuge des Cash Flow Hedge Accountings. Auch im Bereich Multi Curve Bewertung im Rahmen des Hedge Accountings, Harmonisierung von ökonomischer Steuerung und bilanzieller Abbildung bis zur Entwicklung von Buchungssätzen verfügt die FAS AG über umfangreiche Expertise. Neben der Abbildung nach IAS 39 und IFRS 9 berät die FAS AG auch bei der Implementierung von Bewertungseinheiten nach HGB (BilMoG) und der Umsetzung von „BFA 3 – verlustfreie Bewertung des Bankbuchs“ – sowie der Harmonisierung zwischen der Abbildung nach HGB und IFRS.

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Wir besprechen mit Ihnen gerne Ihre Fragen und aktuellen Herausforderungen!

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 Andreas Huthmann Managing Partner