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Vielfalt & Verantwortung?

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Ich mag Vielfalt: Sei es kulturell, kulinarisch, musikalisch und natürlich auch bei meinen Aufgaben im Job. Dies war nicht zuletzt einer der Gründe, warum ich mich vor neun Jahren für die damals noch recht junge und dynamische (ganz jung mittlerweile vielleicht nicht mehr, aber dynamisch in jedem Falle weiterhin) FAS AG entschieden habe. Die schwierigen Gründungsjahre bereits hinter sich, aber noch weit von den Strukturen eines „Großkonzerns“ wie den Big4 entfernt. In meinem damaligen Bewerbungsgespräch mit unserem heutigen COO, Ulrich Sommer, versicherte mir dieser, dass mein potentieller Job hinsichtlich der Vielfalt der Aufgaben weit vom „Prüfen der Forderungen aus Lieferung und Leistung A bis F“ entfernt sein würde. Soviel sei gesagt: Er hat Wort gehalten!

Als frischgebackener Consultant im „Valuation“-Team verbrachte ich meine ersten Monate bei der FAS AG mit Kaufpreisallokationen, Impairment Tests und der Bewertung anteilsbasierter Vergütung. Bereits in meiner ersten Arbeitswoche durfte ich die zeitliche Intensität in der Unternehmensberatung erfahren, um die Bewertung einer komplexen anteilsbasierten Vergütungsstruktur zeitgerecht zu finalisieren. Dies weckte in mir keinesfalls den Eindruck, in einem Sklavenbetrieb oder Straflager gelandet zu sein, sondern bestärkte mich vielmehr in meinem Eindruck, bereits von der ersten Minute an vollwertiges Teammitglied mit entsprechender Verantwortung zu sein.

Neben den quantitativen Themen stand in den ersten Monaten insbesondere die Facharbeit mit den einzelnen IFRS und der zugehörigen Kommentarliteratur für das Anfertigen von Bilanzierungsmemos im Fokus.

Alles in allem das, was man als steile Lernkurve bezeichnet.

In Folge der immer noch hoch aktuellen Finanzmarktkrise nahm der „M&A Dealflow“ ab und die „Regulierungswut“ im Bankenbereich zu. Neben meiner Erfahrung mit der Bewertung und Analyse von Finanzinstrumenten, ermöglichten mir diese Umstände auf einem Projekt im Bereich „Financial Services“ bei der Einführung einer harmonisierten Steuerung für Risikocontrolling, Treasury und Rechnungswesen einer großen deutschen Landesbank zu unterstützen. Die Erstellung von Fach- und Umsetzungskonzepten, Cashflow- sowie Bewertungstesttools gehörten, neben vielen weiteren klassischen Themen eines großen Bankenprojekts, fortan zu meinem Arbeitsalltag.

Und nebenbei galt es, die im Rahmen der Projektarbeit entwickelte Expertise gemeinsam mit anderen Kollegen in entsprechenden Fachartikeln münden zu lassen.

Das erste Arbeitsjahr war geschafft!

Neben vielen weiteren Projekten in den Bereichen „Valuation“ (z. B. Entwicklung eines integrierten Beteiligungsbewertungsmodells unter Berücksichtigung von Überkreuzbeteiligungen) und „Financial Services“ (z. B. Einführung eines Systems zur Ermittlung und Steuerung des Fristentransformationsergebnisses, Entwicklung eines Modells für die Fair Value-Ermittlung von Bausparverträgen, Implementierung der MaRisk Überleitung der Rechnungswesen GuV in die P&L des Risikocontrollings) durfte ich in den Folgejahren u. a. ein vollautomatisiertes Managementreporting für einen börsennotierten mittelständischen Maschinenbauer entwickeln und implementieren.

Im Rahmen der Projektarbeit bestand und besteht für mich weiterhin die besondere Herausforderung darin, für jedes Thema innerhalb kürzester Zeit Expertenwissen zu entwickeln, um so den Projektauftrag zu erfüllen und den Kunden bestmöglich zufriedenzustellen.

Neben der Fach- bzw. Projektarbeit rückte im Laufe der Zeit zusehends die Anleitung jüngerer Kollegen in den Vordergrund meiner Tätigkeit. Heutzutage besteht mein Arbeitsalltag neben der klassischen Facharbeit auf Projekten in der Ausbildung jüngerer Kollegen sowie den vertrieblichen und administrativen Themen als Geschäftsführer der FAS Schweiz AG.

Sich jeden Tag mit neuen Menschen, Aufgaben und Situationen auseinanderzusetzen gestaltet meinen Job bei der FAS AG sicherlich herausfordernd, in Teilen auch anstrengend und Kräfte zehrend, aber in erster Linie vielfältig und verantwortungsvoll und dadurch faszinierend und bereichernd.

In diesem Sinne: Ein Hoch auf Vielfalt & Verantwortung!

Ihr

Dominik Konold