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Time to move on

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Am Aschermittwoch ist alles vorbei… aber nicht nur die Faschingszeit ist zu Ende, sondern auch für die FAS AG ist es Zeit, so langsam weiterzuziehen. Nachdem wir über 10 Jahre unseren Firmensitz im CityPlaza am Rotebühlplatz in Stuttgart hatten, wurde in diesen Tagen der Mietvertrag für unser neues Headquarter unterzeichnet. Neben der räumlichen Ausweitung um fast 50% – aufgrund des deutlichen Wachstums in den letzten Jahren – kamen auch verschiedene weiche Faktoren dazu. Nach mehreren Eigentümerwechseln des Gebäudes in den vergangenen Jahren, in Kombination mit einem suboptimalen Gebäudemanagement, waren die Umstände der Gebäudenutzung nicht mehr zufriedenstellend. Hinzu kam, das sich immer weiter verschlechternde Umfeld in der U-Bahn-Unterführung – einschließlich ungebetener Gäste im Aufzug.

Ab Oktober 2015 werden wir dann in unsere neuen Räume in der Büchsenstraße 8-10 in Stuttgart ziehen. Damit rücken wir noch weiter ins Zentrum bzw. Richtung Hauptbahnhof. Die bisherigen Vorteile der zentralen Lage, nebst Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel und zahlreiche fußläufige Gastronomie- und Einkaufsmöglichkeiten, bleiben erhalten. Auch die Etage bleibt die oberste. Als kleines Schmankerl lassen wir uns im neuen Büro noch eine Dusche einbauen, so dass unsere sportbegeisterten Kolleginnen und Kollegen morgens auch per Laufschuh oder Fahrrad ins Büro kommen oder die Mittagspause sportiv nutzen können. Vielleicht ist dies ja auch unser Beitrag zum Urban Running, einem Trend in immer mehr Großstädten, die Stadt gemeinsam in kleinen Gruppen morgens oder abends laufend zu erkunden – so zumindest das Bordmagazin einer Airline.

Dieses Bordmagazin hatte aber auch einige wirklich lustige Details zu bieten. So warb darin eine Restaurantkette mit dem Motto „Erst Stewardessen, dann lecker Essen“. Man stellt sich wirklich die Frage, wer sich solche Sprüche ausdenkt. Wurde hierfür tatsächlich Geld bezahlt? Handelt es sich um Kannibalismus oder ist es einfach politisch nicht korrekt? Bei den Entspannungstipps wurde ein mögliches Klosterleben in Berlin empfohlen, lediglich drei Autominuten vom ehemaligen Flughafen Tegel entfernt. Auch hier Verwunderung: Tegel, ehemalig? Bin ich nicht erst letzten Freitag dort gelandet? War Tempelhof, nicht Tegel gemeint? Sollte der Artikel erst in mehreren Jahren erscheinen? Auch die erste Seite des Magazins deutete schon darauf hin. Im Intro wurden vom CEO die (alles O-Ton) neuen Brotkreationen an Bord angepriesen. Es handelt sich dabei, so weiter im Text, um preisgekrönte Köstlichkeiten aus traditionell handwerklicher Herstellung. Auch hier fehlt der Bezug zur dargereichten Realität in Form eines – auf bayrisch gesagt – „latscherten Semmels“. Soweit lässt sich also der Begriff Köstlichkeit strapazieren.

Die harte Realität sowie der fehlende Bezug zu eben dieser hat seit Jahren auch in Stuttgart Bad Cannstatt Einzug gehalten. Diese Saison sieht es tatsächlich so aus, als könnte es der VfB Stuttgart schaffen: Den Abstieg! Dank jahrzehntelangem Missmanagement, Klüngelei zwischen Sponsoren oder Vereinsführung, einer Anhäufung von zahllosen Fehlentscheidungen in allen Bereichen und einer vollkommenen Ignoranz gegenüber den Kundenwünschen, könnte es dieses Mal soweit sein. Wir haben uns daher entschieden, auf richtigen Sport zu setzen und unterstützen seit dieser Rückrunde die Stuttgarter Kickers. Diesen Samstag geht es los, erstmals auf der neuen Tribüne und gleich mit einem tollen Spiel gegen die Arminia aus Bielefeld auf der Waldau. Wir freuen uns sehr!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen immer einen guten Bezug zur Realität und ausreichend Bodenhaftung.

Bis bald

Ihr
Ingo Weber