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Praktikantin on tour

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Die letzten Klausuren waren bestanden. Nur noch die Masterarbeit stand an. Jetzt musste ich mir schnellstmöglich Gedanken machen, wie das Leben nach dem Studium aussehen sollte. Gar nicht mal so einfach, wenn es so viele verschiedene Berufe gibt, die in Frage kommen könnten. Natürlich hat man während der Studienzeit schon Erfahrungen als Werkstudent oder Praktikant gesammelt. Aber am Ende des Studiums steht man doch erstmals vor der Herausforderung den richtigen Einstieg in das Berufsleben zu meistern. Da ich während des Studiums in einer studentischen Unternehmensberatung tätig war und mich schon mit Unternehmensprozessen beschäftig habe, beschloss ich mich für ein Praktikum bei der FAS AG im Bereich Risk and Compliance zu bewerben, um einen Einblick in den Alltag eines Consultants zu bekommen.

Nach der Zusage wurde ich zum Onboarding in Stuttgart eingeladen. In dessen Rahmen wurden die einzelnen Service Lines vorgestellt. Abends lernte man die neuen Kollegen und einige der Partner beim Essen kennen. Die zwei Tage in Stuttgart haben für einen tollen ersten Eindruck gesorgt und ich habe mich von der ersten Sekunde an gut aufgehoben und integriert gefühlt.

Als daraufhin meine Praktikumszeit am Kölner Standort begann, war ich ziemlich aufgeregt. Allerdings legte sich die anfängliche Aufregung schon beim Rundgang, da alle Kollegen der FAS und WTS mich herzlich in Empfang nahmen und meine Patin mir meinen zukünftigen Arbeitsplatz zeigte. Durch das Patenprogramm bekommt man sofort jemanden zur Seite gestellt, der einen vor allem gut durch die ersten Arbeitstage bringt und an den man sich bei Unsicherheiten wenden kann.

Schon in meiner ersten Woche erfuhr ich, dass ich auf zwei Projekten jeweils in Dublin und Warschau unterstützen darf. Bevor es allerdings nach Dublin ging, wurde ich in ein laufendes IKS Projekt eingebunden und konnte meine ersten Erfahrungen im Bereich Governance, Risk & Compliance sammeln.

Nach nur einem Monat ging es für mich für 10 Tage nach Dublin, um bei einer Internen Revision zu unterstützen. Die Zeit beim Mandanten vor Ort war nicht nur lehrreich, sondern zeigte mir auch, wie der Arbeitsalltag in einer Unternehmensberatung aussieht. So verbrachten wir die meiste Zeit beim Mandanten, führten Gespräche mit den Verantwortlichen, identifizierten Schwachstellen und entwickelten Verbesserungsvorschläge für den Prozess. Auf Basis der Ergebnisse konnten wir dann einen Bericht erstellen, den wir mit den Abteilungsverantwortlichen und dem CFO abgestimmt haben. Nach und nach fühlte ich mich in meinen Aufgaben immer sicherer. Ich gewann einen guten Überblick über unsere Tätigkeiten und versuchte so viel wie möglich an Erfahrung mitzunehmen.

Von Dublin ging es sofort weiter nach Warschau, um eine weitere Prozessprüfung durchzuführen. Dank der Erfahrungen in Dublin konnte ich mich noch mehr einbringen und habe nach kurzer Zeit auch mehr Verantwortung übertragen bekommen. So durfte ich am letzten Tag ein Interview aktiv führen und war ebenfalls für die interne Dokumentation der Interviews verantwortlich. Rückblickend gehört dies zu meinen bisherigen Highlights des Praktikums. Die drei Wochen im Ausland vergingen wie im Flug und dennoch habe ich in der Zeit sehr viel dazu gelernt.

Zurück in Köln wurde ich schnell in neue Projekte eingebunden und kann aktuell meine Erfahrungen im Bereich Risikomanagement und Prozessoptimierung erweitern.

Mittlerweile ist die Hälfte meiner Praktikumszeit vergangen und ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, nach dem Studium ein Praktikum bei der FAS AG zu beginnen. Die Erfahrungen der letzten Monate haben mir einen Berufsweg aufgezeigt, den ich gerne weiterverfolgen möchte und ich bin gespannt, was die nächsten Monate noch mit sich bringen werden.

 

Ihre

Nathalie

#gipfelstürmer #improveyouropportunities