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Der Aufbruch zu neuen Ufern

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…oder auch der Sprung in das unbekannte, kalte Wasser.

Elf Jahre sind eine lange Zeit. Über elf Jahre lang war ich in einem mittelständischen Unternehmen der Verpackungsindustrie in der Nähe von Osnabrück tätig und fragte mich – keinesfalls negativ meinem Arbeitgeber gegenüber eingestellt – was gibt es außerdem noch?

Ich hatte unterschiedlichste Positionen und Führungsfunktionen durchlaufen, spannende Aufgaben im Finanzbereich und interdisziplinäre Projekte begleitet sowie weiterhin hervorragende berufliche Aussichten. Trotzdem wollte ich über die Grenzen des Unternehmens hinaus „mehr“ sehen – eine produktive Unruhe ereilte mich. Was also tun? Ich überlegte lange in unterschiedlichste Richtungen: Suche ich die Führungsverantwortung in einem anderen Unternehmen? Möchte ich mich bei den Big4 beweisen oder doch in einer, im Vergleich zu den großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, kleineren Beratung die Herausforderung suchen? Darüber hinaus war ich mir zunächst unsicher, ob ich in der westfälischen Heimat eine neue Chance ergreifen oder einen noch größeren Schritt heraus aus der Komfortzone wagen sollte…

Letztlich habe ich mich dann für die FAS AG entschieden. Was waren aber nun die Beweggründe für diesen Schritt?

Einerseits der Wunsch, die bereits angesprochene Komfortzone zu verlassen, eine neue Stadt und neue Leute kennenzulernen und noch einmal in ein ganz anderes Umfeld einzutauchen. Dazu gesellte sich die Neugierde, unterschiedliche Unternehmen kennenzulernen und nicht „nur“ ein neues – vor allem dieser Gedanke erklärt die Entscheidung für eine Unternehmensberatung.

Explizit für die FAS AG habe ich mich aus verschiedenen Gründen entschieden: Ich habe in Anbetracht meines beruflichen Werdegangs nach einer Finanzberatung gesucht und bin schnell auf die FAS AG gestoßen. Direkt angesprochen hat mich die große Vielseitigkeit der Aufgaben in Kombination mit einer noch überschaubaren Unternehmensgröße. Der Spruch „Big Enough to Serve, small enough to care“ ist für die FAS AG tatsächlich mehr als treffend. Aus meinem ersten Bewerbungsgespräch mit Dirk Spalthoff, Partner bei der FAS AG in Düsseldorf, blieb mir eine Aussage sehr positiv im Gedächtnis: „Bei allen Beratungen ist das Wasser kalt, bei uns ist das Wasser vielleicht manchmal noch ein wenig kälter.“. Da ich ein sehr kompetitiver Mensch bin, hat diese Aussage meinen Ehrgeiz geweckt. Gefordert zu werden, dabei aber auch die nötige Unterstützung zu erhalten zeichnet – wie ich heute weiß – die FAS AG aus und hat mich im Bewerbungsgespräch begeistert. Ich entschied mich also für das kalte Wasser und eine vollkommen neue Umgebung – oder wie manche sagen würden „die schönste Stadt der Welt“.

Nachdem ich nun viel über die persönlichen und fachlichen Hintergründe meines Wechsels zur FAS AG berichtet habe, bleiben mir noch ein paar Worte um das tatsächliche Arbeiten nach dem Wechsel zu würdigen.

Eines vorab: München ist tatsächlich die schönste Stadt der Welt (oder zumindest Deutschlands).

Nun aber zum Wesentlichen: Ich habe seit Jahresbeginn die Chance erhalten, zahlreiche spannende und vielseitige Themen in unterschiedlichen Mandaten der FAS AG und somit in unterschiedlichen Unternehmen zu begleiten. Vom HGB-Jahresabschluss inklusive Strukturierung des Accountings, der Unterstützung im IFRS-Konzernumfeld über die Projektleitung bei einer End-2-End-Optimierung eines P2P-Prozesses bis hin zur Hilfe bei einer Unternehmensteilung. Ich werde gefördert und gefordert und habe sogar die Möglichkeit, mich meiner persönlichen fachlichen Leidenschaft, der Unternehmensplanung, -budgetierung sowie -steuerung, zu widmen. Neben der vielseitigen Beratungstätigkeit bietet sich mir also zudem die spannende Gelegenheit, die FAS AG strategisch weiterzubringen. „Last but not least“ pflegen die Kollegen untereinander ein sehr gutes Verhältnis, egal auf welcher Ebene in der Unternehmenshierarchie man sich bewegt.

In diesem Sinne bleibt mir zu sagen: Ja, manchmal kann das Wasser ganz schön kalt sein, aber eben auch extrem erfrischend. Und schlimmer als das kalte Wasser ist tatsächlich die Angst vor dem Sprung hinein, also lohnt sich ein Wagnis immer – egal was man gewinnt!

Ihr

Michael Bülter