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Business Reporting für die Energieversorgungswirtschaft

Customer Insight -

Die FAS AG berät derzeit einen Energieerzeuger bei der grundlegenden Überarbeitung und Neugestaltung des Geschäftsberichts. Eine Zielsetzung ist es dabei, den Umfang der externen Finanzberichterstattung unter den Nebenbedingungen einer Erhöhung der Transparenz und der Fokussierung auf wesentliche Inhalte zu optimieren. Gleichzeitig sollen die Erstellungsprozesse vereinfacht und Kosten gesenkt werden.

Nach einer Vorstellung der aktuellen Entwicklungen im Bereich Business Reporting und einer strukturierten und systematischen Vorgehensweise, hat die FAS AG im Rahmen eines Quick Scan relevante Themenfelder identifiziert und das Optimierungspotenzial abgeschätzt. Hierdurch ergeben sich schon zu Beginn des Prozesses wichtige Hinweise in Bezug auf das Kosten-/Nutzen-Verhältnis. Zudem wird das Unternehmen in die Lage versetzt, sich frühzeitig ein Bild des späteren Ergebnisses zu machen.

Basierend auf der Disclosure Initiative des IASB und der Änderung des IAS 1 sowie der gemeinsamen Wesentlichkeitsüberlegungen mit dem Mandanten, wurden sämtliche Bilanz- und GuV-Posten sowie alle Anhangangaben auf deren Relevanz in Bezug auf deren Art und Ausmaß hinterfragt. So konnten Empfehlungen hinsichtlich der Zusammenfassung, Kürzung oder Umstrukturierung von Informationen gegeben und damit gleichzeitig die Transparenz erhöht und die Fokussierung auf wichtige Themen gelegt werden. Die Eliminierung nahezu aller Redundanzen im Abschluss führte zu einer beachtlichen Reduzierung der Seitenzahlen und gleichzeitig zu einem künftig geringeren Abstimmungsbedarf.

Parallel hierzu wurden fachliche Fragestellungen geklärt und Best-Practice-Beispiele herangezogen. Dabei stellte sich beispielsweise die Frage, weswegen die Anteilsbesitzliste im Geschäftsbericht veröffentlicht wird. Hiervon sind mittlerweile einige Unternehmen abgerückt, da die Relevanz aus Sicht des Geschäftsberichtsadressaten wohl von untergeordneter Bedeutung sein dürfte. Ein Verweis auf die Homepage oder die Veröffentlichung im Bundesanzeiger ist gängige Praxis und allgemein anerkannt.   

Ein weiterer Schritt bestand in der Identifizierung von wesentlichen ermessensbehafteten Sachverhalten, die einer Abstimmung mit dem Abschlussprüfer bedürfen. So können prozessbegleitend die Unsicherheiten im Vorfeld aufgelöst werden.

Mit Abschluss des Projekts verfügt der Mandant über einen modernen, prägnanten und aussagekräftigen Konzernabschluss mit einem klar hergeleiteten und dokumentierten Ergebnis, das sowohl der Abschlussprüfer als Dokumentation der Wesentlichkeitsentscheidung erhält und das auch einer Prüfstelle für Rechnungslegung vorgelegt werden kann. Die Abschlussprüfer und Enforcer werden dabei von der ESMA angehalten, die Unternehmen bei den Anstrengungen zur Erhöhung der Klarheit und Prägnanz in der Finanzberichterstattung zu bestärken.

Ansprechpartner
FAS AG Dr. Christian Herold Partner