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Berufseinstieg unter Corona-Bedingungen

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Vermutlich versetzt sich jeder gerne in die Zeit nach seinem erfolgreichen Uni-Abschluss oder der erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung zurück. Das lang ersehnte Abschlusszeugnis kann endlich in den Händen gehalten werden. Ein weiteres Kapitel ist abgeschlossen und das wohl spannendste und längste Kapitel des Lebens startet: Der Eintritt in die Berufswelt. Es wurden viele Bewerbungen auf zahlreiche Stellenausschreibungen versendet. Einerseits resultierten daraus Absagen, andererseits wurde man zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen, um sich und seine Fähigkeiten von der besten Seite zu präsentieren. Im besten Fall konnte man aus einer Anzahl an Zusagen entscheiden, mit welchem Unternehmen man seinen ersten Schritt in Richtung berufliche Zukunft wagt.

- Aber Moment mal! War da nicht etwas? Stimmt ja, die Corona-Pandemie, die offensichtlich vieles verändert hat. -

Hätte uns jemand zu Beginn unseres Master- oder Bachelorstudiums gesagt, wir würden einmal Probleme auf dem Arbeitsmarkt haben, hätten wir demjenigen wahrscheinlich nicht geglaubt. Doch die Corona-Pandemie konnte nun wirklich niemand prognostizieren (außer vielleicht der ein oder andere Verschwörungstheoretiker). Die Realität ist nun Kurzarbeit, Einstellungsstopps und ein Rückgang der ausgeschriebenen Stellen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl an Stellenausschreibungen um eine halbe Million gesunken (Handelsblatt, 04.08.2020). Für die Absolventen bedeutet dies konkret, aus einer sehr geringen Anzahl an Stellenausschreibungen, die herauszusuchen, die nicht nur online gestellt wurden, um den Bewerbermarkt im Blick zu behalten. Wem nun gelungen ist, eine ehrliche Stellenausschreibung ausfindig zu machen, hatte die Chance sich persönlich - ach nein- virtuell per Webcam beim auserwählten Unternehmen vorzustellen. Über die Probleme einer „hervorragenden“ Internet-Verbindung, wie sie in einem Land wie Deutschland vorherrschen sollte, verlieren wir besser kein Wort.

Trotz den erschwerten Umständen, konnte ich mich glücklich schätzen, nach einem optimalen Corona-konformen Bewerbungsprozess, als Consultant bei der FAS einzusteigen. In einem sehr gut organisierten Onboarding (unter Berücksichtigung aktueller Corona-Vorkehrungen) konnten sich die rund 20 Neueinsteiger der FAS persönlich kennenlernen. Unsere Kolleginnen und Kollegen durften wir dann in unserer ersten Arbeitswoche an den ausgewählten Standorten persönlich kennenlernen, sofern sie nicht im Home Office waren. Die nahe Zukunft wird sich auch für uns Berufseinsteiger nun primär im Home Office mit Abstimmungscalls und Webex-Meetings abspielen. Dank einer gut ausgebauten technischen Infrastruktur ist dies problemlos möglich. 

In diesem Sinne freuen wir uns über weitere Bewerbungen

Ihre

Caroline Schmidt