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April, April…

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Haben sich Ihre Kollegen gestern mit dem neuen Drucker mit dem Hinweis „Sprachsteuerung, bitte laut und deutlich sprechen“ unterhalten? Ist der Praktikant an der Zusammenfassung des IFRIC 33 „Bilanzierung beim Ein- und Austritt in Währungsräume wie den Euro“ gescheitert? Dann haben Sie offensichtlich ein Team, das sich der Gepflogenheit des Aprilscherzes angenommen und den ein oder anderen in den April geschickt hat. Dies führt natürlich zu der spannenden Frage: Woher kommt diese Gepflogenheit denn überhaupt? Hierüber ranken sich viele Gerüchte. Am plausibelsten erscheint die Erklärung im Zusammenhang mit einer Währungsreform (welch Ironie, wir denken an Griechenland und den IFRIC 33). Um 1530 wurde vom Reichstag beschlossen, das Münzwesen zum 1. April 1540 zu vereinheitlichen. Doch kurz vor dem Datum wurde der Termin vertagt und die Geldspekulanten, die an der Umstellung ordentlich mitverdienen wollten, ernteten Hohn und Spott. Schauen wir mal, ob es diesmal ähnlich endet. Auch in anderen Ländern treibt man im Übrigen zum Start in den April Scherze. In angelsächsischen Ländern gibt es den "April Fool's Day", in Frankreich und Italien wird der Gefoppte als "Aprilfisch" bezeichnet und bekommt diesen manchmal – ohne es zu merken – als Papp- oder Plastikfisch an den Rücken geheftet.

Das Aprilwetter macht seinem Namen auch alle Ehre, laut Wikipedia „ein „launisches“, wechselhaftes Wetter mit rascher Abfolge von Sonnenschein, Bewölkung und Regen (mitunter Schnee)“, bedingt durch die schnellere Erwärmung der Luft aus Südeuropa und Afrika, die in Mitteleuropa auf die kalte und humide Luft aus Nordeuropa trifft. Leider führte das dieses Jahr auch (wieder einmal) zu heftigen Unwettern, Sturmschäden und Beeinträchtigungen des Flug- und Bahnverkehrs. Dass die Geschäftsreisen für uns Berater dadurch erheblich erschwert wurden ist da wohl nur eine unscheinbare Nebenwirkung. Allerdings habe ich zum ersten Mal erlebt, dass die Deutsche Bahn an Bahnhöfen Übernachtungszüge für die liegengebliebenen Reisegäste eingerichtet hat.

Für die FAS AG begann der April recht erfreulich. Mit Christian Freiberger, vormals Senior Manager bei der KPMG im Bereich Consulting (Finance & Treasury Management Corporate Clients), konnten wir am Standort Frankfurt eine Topkraft für die Beratung von Industrieunternehmen im Bereich Treasury gewinnen und werden diesen auch zukünftig weiter aufbauen. Neben Themen wie dem Management von Währungs-, Zins- und Rohstoffpreisrisiken, wird dies unter anderem die Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten, insbesondere vor dem Hintergrund der Regelungen zum Hedge Accounting, umfassen. In Düsseldorf haben wir unser Vertriebsteam weiter verstärkt und begrüßen Carsten Felz als neuen Senior Referenten Business Development. Herr Felz ist Gesellschafter bei der Anleihefinder GmbH und war Senior Consultant bei Amadeus Fire. Damit ist unser Vertriebsteam nahezu komplett und auch für den Standort Stuttgart sind wir auf einem sehr guten Weg. Zudem konnten wir mit Luisa Förster als Consultant in München und Björn Prawetz als Consultant in Frankfurt unser Team erweitern. Eine dringend benötigte Unterstützung – ist doch bei uns, insbesondere auf Grund von anstehenden Börsengängen, aktuell einiges los!

Auch unsere Auslandsexpansion mit der Priorität für die Schweiz und Österreich geht wie geplant voran. Alle wesentlichen Verträge für unsere beiden südlichen Nachbarländer mit den Standorten in Zürich und Wien sind unterzeichnet und dem Go live in den nächsten Wochen steht nichts mehr im Weg. Mehr hierzu in den nächsten Blogs. Auf Grund des doch sehr intensiven Quartals schauen wir nun erwartungsvoll auf die Osterfeiertage und freuen uns auf ein paar ruhigere Stunden.

In diesem Sinne, genießen Sie die Ostertage und lassen Sie sich die Laune nicht vom Wetter verderben – der Frühling kommt!

Bis bald

Ihr

Ingo Weber