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Abschlussprüfungsausschreibungen

Business Insight -

Ein Blick in den Bundesanzeiger lässt erkennen, dass die Anzahl der Abschlussprüfungsausschreibungen kontinuierlich steigt und das Thema zunehmend an Relevanz gewinnt. Gleichzeitig haben sich die Anforderungen an den Ausschreibungsprozess mit dem Inkrafttreten der EU-Verordnung 537/2014 erhöht. So sind bereits im Vorfeld Auswahlkriterien festzulegen und zu kommunizieren sowie ein transparentes und diskriminierungsfreies Verfahren sicherzustellen. Je internationaler und komplexer das Unternehmen, desto aufwändiger fällt dieser Prozess in der Regel aus.

Neben organisatorischen und prozessualen Überlegungen, spielen strategische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle. So stellt sich auch die Frage des optimalen Zeitpunkts der Ausschreibung, um an das beste Prüfungsteam zu gelangen. Erst kürzlich wurde dies mit der Reise nach Jerusalem verglichen. Je später die Ausschreibung der durchzuführenden Abschlussprüfung erfolgt, desto eher sind die gewünschten Prüfungsteams vergeben. Auf der anderen Seite sind Unternehmen meist bestrebt, so lange wie möglich mit dem vertrauten Abschlussprüfer zusammenzuarbeiten. Verschärfend kommt hinzu, dass insbesondere für DAX-30 Unternehmen die Grundgesamtheit an potenziellen Abschlussprüfern relativ schnell eingeschränkt ist. Die Problematik lässt sich wie folgt illustrieren: Der aktuelle Abschlussprüfer darf nicht mehr bestellt werden, ein anderer Abschlussprüfer erbringt umfassende Beratungsleistungen – so verbleiben nur noch zwei der großen Prüfungsgesellschaften, aus denen das optimale Prüfungsteam ausgewählt werden muss. Je enger und spezialisierter die Branche, desto schwieriger wird dies sein.

Die FAS AG berät Sie in beiden Belangen. Wir begleiten Ihren Ausschreibungsprozess und stehen Ihnen mit unserer Marktkenntnis und detaillierten Einblicken in die Prüfungsgesellschaften als strategischer Sparringspartner zur Verfügung.

Ihre Herausforderungen

  • Frühzeitige strategische Weichenstellung
  • Gesetzliche Neuerungen durch Abschlussprüfungsreformgesetz und EU-Verordnung
  • Drohende Sanktionen und Konsequenzen bei Nichteinhaltung
  • Angemessene Einbindung des Aufsichtsrats als verantwortliches Organ
  • Festlegung auf Auswahlkriterien bereits im Vorfeld für die Ausschreibungsunterlagen
  • Nachträgliche Anpassungen an Kriterien kaum möglich
  • Möglicher Wunsch, den aktuellen Abschlussprüfer trotz der Ausschreibungspflicht beizubehalten
  • Identifizierung des optimalen Ausschreibungszeitpunkts
  • Erhebliche Arbeitsbelastung Ihrer Mitarbeiter durch Ausschreibung
  • Vergleichbarkeit der Angebote der Abschlussprüfer
  • Auswahl des besten Abschlussprüfers und Prüfungsteams
  • Koordination der Ausschreibungen bei Tochterunternehmen von öffentlichem Interesse